Liebe Freunde,
in einem der letzten Einträge hier in meinem Blog hatte ich verkündet, dass meine Zeit in Backnang noch um ein Jahr verlängert würde…
Seitdem ist viel passiert. Es ist viel Wasser den Rhein runtergeflossen, viele Säcke Reis sind in China umgefallen und diverse andere Dinge vorgefallen.
Ich sprach mit verschiedenen Freunden und Bekannten, mit Pastoren und Angestellten des Mennonitischen Verbandes usw. Wir haben über meine Gaben, Möglichkeiten und Fähigkeiten geredet, aber auch darüber, wo ich Ergänzungsbedarf habe. Darüber, wie mein „Profil“ als Pastor sein könnte und was Gemeinden so erwarten.
Kurz und knapp: Ich weiß jetzt etwas besser, wer ich bin, was ich kann und welche „Sorte“ von Gemeinden zu mir und ich zur Gemeinde passen könnte.
Fakt ist: Es gibt derzeit keine solche Stelle, zumindest sehe ich keine.
In dieser Zeit bekam ich einen Anruf von einem Freund, der mit mir auf der Bibelschule war (naja, etwas zeitversetzt), und mit dem ich schon zusammen das Netzwerk bei einem großen christlichen Werk in Gießen administriert habe, mit einem Jobangebot.
Lange Rede gar kein Sinn: Nach einem Monat Probearbeiten bei dieser Firma in Frankfurt/Main, vielen Gesprächen und Gebeten habe ich die Stelle angenommen, bin am 30. September umgezogen und wohne, lebe und arbeite jetzt in Frankfurt am Main.
Meine neue Adresse kann direkt bei mir erfragt werden, eMail-Adressen, Handynummer, ICQ und Skype bleiben gleich.
Die Gaben, die ich von Gott erhalten habe, zum Beispiel das Predigen, sowie meinen Auftrag, nämlich Menschenfischer zu sein, werde ich natürlich weiterhin leben. Es ändert sich nichts an meiner Berufung, was ich auch erstmal verdauen und überdenken/umbeten musste. Ich bin auf jeden Fall weiterhin offen, mich von Gott gebrauchen zu lassen, wo ich jetzt bin, und natürlich darf er lenken. Ob und wann das vielleicht auch mal wieder Pastor heißt? Das weiß ich nicht.
Ach ja, bevor ich es vergesse: Es wird bald Bilder geben von meiner neuen Wohnsituation in FFM, evtl. auch von der Firma. Eine Gemeinde suche ich noch!
Danke für Eure Gebete, Eure Fragen wo ich jetzt bin, wie es mir geht und was ansteht. Das weiß ich sehr zu schätzen
Fühlt euch mal herzlich umarmt.
Euer Thomas
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