Hallo liebe Freunde,
wow. 07. Oktober 2009. Ein Datum, das unglaublich weit in der Vergangenheit zu liegen scheint. Irgendwie.
Jetzt bin ich mittlerweile schon fast 6 Monate hier, was bedeutet, ich bin aus meiner Probezeit raus wenn der Februar adios sagt. Wahnsinn.
Ich weiß nicht, was ich schreiben soll, oder Euch schreiben kann. Einige von Euch fragten mich, wo ich hier so wohne, warum ich jetzt doch nach Frankfurt gegangen bin, obwohl es erst so gut aussah in Backnang.
Meine Zeit in Backnang war definitiv eine der wertvollsten Zeiten meines Lebens bisher! Ich durfte Dinge erleben, mit so manchem aus meiner Vergangenheit abschließen, etwas heilen und habe die Zeit dort sehr genossen.
Warum dann doch Frankfurt? Nun, das ganze spielte sich auf mehreren Ebenen ab. Viel wurde geredet, viel gebetet. Lasst es mich so sagen: Es gab keine Tür im vollzeitlichen Dienst für mich nach dem Praktikum. Und in Frankfurt ging eine Tür auf. Sehr deutlich sogar.
Wie geht es mir nun, hier in Frankfurt?
Super! Ich fühle mich absolut pudelwohl hier!! Die Leute in der WG sind absolut in Ordnung, die Arbeit macht Spaß und das Klima auf Arbeit ist genial. Witzig, frei, von Vertrauen geprägt. Sehr sehr wohltuend. Auch in der Gemeinde komme ich langsam an und werde wohl demnächst wieder meinen Gaben aktiv nachgehen können: Jugendarbeit und Predigtdienst.
Vermutlich werde ich den Blog nun immer weniger benutzen, da es in dem Sinne nicht sooo viel neues gibt.
Die Bilder will ich Euch aber ebenso wenig vorenthalten wie eine Einladung, mich mal besuchen zu kommen
Es grüßt Euch herzlich
Euer Thomas
P.S.: Eines meiner Lieblingslieder:
Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben,
und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Ref:
Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.
Noch will das Alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das Du uns geschaffen hast.
—————————————
Ref:
Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.
Ref.
Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann woll’n wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.
Ref.
Laß warm und hell die Kerze heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen!
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.
Ref.
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang der Welt,
die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.
Ref.
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend uns am Morgen,
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.
Dietrich Bonhöfer